Die Tage vor der Schlussregatta am Samstag, 21. September liessen auf einen verheissungsvollen Wettkampf hoffen. So flitzen die JuniorInnen beim letzten Training am Mittwoch vor der Regatta noch bei 3-4 bft über den Zürichsee und übten die Halse, als gebe es kein Morgen. Aber …
Am Samstagmittag war aber leider von dem Zauberwind, welcher uns die ganze Woche begleitet hatte, nichts mehr übrig. Trotz oder gerade eben, weil wir uns nicht so schnell geschlagen geben wollten, starteten wir die Schlussregatta um 13h mit dem Skippermeeting. Diesmal haben wir die Juniorenregatta in die WVR Schlussregatta integriert. Total haben sich 11 SeglerInnen und 8 JuniorInnen eingeschrieben!! Für zwei Segler war der Wind aber denn doch zu schwach so, dass sie nicht angetreten sind. Schlussendlich waren 17 Boote am Start, ein absoluter Rekord.
Bei einer leichten Brise aus nördlicher Richtung wurde ein kurzer Kurs vom Horn in Richtung Wädenswil ausgesteckt. Der Kurs wurde bewusst kurz gehalten, so dass sich das Feld nicht über den ganzen See verteilt. Die grossen SeglerInnen mussten zwei Runden und die JuniorInnen nur eine Runde segeln.
Es gab einen Massenstart mit allen Booten. So gab es schon am Start
einige spannende Szenen – es hatte ja plötzlich recht viele Boote! René
und Alain kämpften Bug an Bug um die bessere Ausgangslage. In der Folge
kam es zur Bugberührung, was von der Regattaleitung mit einer Strafe
geahndet wurde. Beim ersten Aufkreuzen wurde sehr engagiert gesegelt,
mit vielen Positionswechseln, da abwechselnd die linke oder rechte Seite
bevorzugt war. Die JuniorInnen standen den SeglerInnen in nichts nach
und nutzten jeden Vortritt aus. Da musste auch mal abgefallen werden, um
einem Opti Platz zu machen.
Die Zieleinläufe fanden dann leider
mehrheitlich nur noch bei einem Hauch von Wind statt. Das weitere Warten
auf einen zweiten Lauf, war dann leider nicht mehr von Erfolg gekrönt.
Trotz eines Startversuches musste der zweite Lauf abgebrochen werden.


Die Rangverkündigung vor dem Spaghettiessen hatte eine kleine Überraschung bereit. Bei den JuniorInnen siegte als jüngster Teilnehmer Adrian Koller, vor Marietta Mäder und Annik Heuss. Bei den SeglerInnen konnte René Favre mit seiner Contender die Favoritenrolle, trotz einer fünf Minuten Strafe verteidigen. Auf Platz zwei waren ihm Alain Desarzens und auf Platz drei Denise Bosshard aber dicht auf den Fersen.

Gruppenbild Jugendregatta 2019 mit Sieger Adrian Koller und Trainer Andy und Armin (+ Lucy, nicht auf dem Bild)
Nachdem die Spannung gelöst war, konnte wir im Clublokal zum gemütlichen Teil übergehen. Bei feinen Spaghetti wurde weiter Seemannsgarn gesponnen und über die Regatta philosophiert. Der Küchencrew um Doris Greuter, Max Bosshard und Miriam Hunziker gebührt ein grosses Dankeschön, sie waren für einen gemütlichen Abend besorgt!
Trotz unspektakulärem Wind war die Regatta für den WVR nicht nur wegen dem grossen Teilnehmerfeld, sondern auch durch das gemeinsame Regattieren der JuniorInnen und der SeglerInnen, eine Première. Das hat nicht nur den Wettbewerb beflügelt, sondern auch die Organisation vereinfacht. Wir werden das Format auch im nächsten Jahr beibehalten.
Die Regattaleitung
Armin Mäder, Andy Heuss
Thomas Roseng
Ranglisten
Optimistenjollen | Zeit | Rang | |
Adrian | Koller | 00:29:40 | 1 |
Marietta | Mäder | 00:31:20 | 2 |
Annik | Heuss | 00:32:01 | 3 |
Vincent | Schober | 00:33:54 | 4 |
Elea | Koller | 00:37:10 | 5 |
Tizian | Heuss | 00:43:09 | 6 |
Lucy | Mitlehner | 00:43:19 | 7 |
Viviene | Brunner | 00:44:26 | 8 |
Skipper | Bootstyp | Berechnete Zeit | Rang |
Rene Favre | Contender | 00:34:03 | 1 |
Alain Desarzens | Laser | 00:38:47 | 2 |
Denise Bosshard | Laser | 00:40:55 | 3 |
Philippe Herrmann | Laser | 00:41:18 | 4 |
Dani Schio | Star | 00:42:22 | 5 |
Thomas Roseng | Laser | 00:43:00 | 6 |
Florian Schober | Laser | 00:43:49 | 7 |
Fritz Laubscher | Bavaria 707 | 01:00:08 | 8 |
Ronald Herbig | Flyiing Cruiser | 01:28:00 | 9 |